Genauigkeit

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Die Durchflussmessaufgabe bestimmt die notwendige Genauigkeit.

Dies begrenzt den Aufwand der in die Lösung gesteckt werden darf ?

5% Messfehler bedeuten bei z.B. 1.000.000 m³ Abwasser im Jahr,  50.000 m³- sind zuviel oder fehlen in der Bilanz.

Wichtig bei den Genauigkeits- und Messfehlerangaben ist, dass der Messfehler vom Durchfluss genannt wird.

Die meisten Angaben beziehen sich auf den Messsensor. Dieser kann in einem Prüfstand natürlich unter Idealbedingunge gut kalibriert werden n.
Im eingebauten Zustand ändern sich diese Idealbedingungen, z.B. durch Wirbel, durch Gefälle, durch Strömungsprofil-verschiebungen.
Dann misst zwar der Sensor immer noch die richtige Geschwindigkeit, aber durch die Verwirbelungen kann diese nicht mehr in einen korrekten Durchfluss umgerechnet werden.

Es ist wichtig, dass die Messgenauigkeit bzw. der Messfehler auf den Durchfluss bezogen angegeben wird.

In vielen Fällen wird auf den Messfehler vom Endwert bezogen.

Beispiel:

  • Sie haben ein Messgerät mit einem Messbereich z.B. 0 – 500 l/s
  • Es hat einen Messfehler von 1,5% vom Endwert
  • Sie wollen 10 l/s messen
  • Ein Messfehler von 1,5% auf den Endwert bezogen beträgt bei 500 l/s Endwert 7,5 l/s
  • Bei 10 l/s darf der Messwert um 7,5 l/s daneben liegen.
    Der Messfehler vom aktuellen Durchfluss beträgt dann 75%


Bei Fehlerangabe Messfehler vom Messwert ergibt sich folgende Berechnung

Gleiches Beispiel:

  • Sie haben ein Messgerät mit einem Messbereich z.B. 0 – 500 l/s
  • Es hat einen Messfehler von 1,5% vom Messwert
  • Sie wollen 10 l/s messen
  • Ein Messfehler von 1,5% auf den Messwert bezogen beträgt bei 10 l/s Endwert 0,15 l/s
  • Bei 10 l/s darf der Messwert um 0,15 l/s daneben liegen.
    Der Messfehler vom aktuellen Durchfluss beträgt dann 1,5%


Die Q³-BiK Messsysteme werden so ausgelegt, dass sie normalerweise auf einen Messfehler von <1% vom Messwert kalibriert werden. Unter ungünstigen hydraulischen Bedingungen kann diese Grenze auf Messfehler <2-3% ansteigen. Der genaue Fehler wird erst bei der Kalibration auf dem Prüfstand ermittelt. Bei Mobi-DiR gilt bei Systemen die auf unserem Prüfstand kalibriert werden ein Messfehler <1%. In Verbindung mit dem Flex-Schlauch kann der Messfehler bei extremem Einsatz auf 2% steigen.